Lena Gorelik, geb. 1981 in Sankt Petersburg, schreibt Romane, Theaterstücke und Beiträge zu gesellschaftlichen Themen, u. a. für SZ und ZEIT. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“. „Meine weißen Nächte“ (2004) wurde als Entdeckung gefeiert, „Hochzeit in Jerusalem” war nominiert für den Deutschen Buchpreis 2007. Nach „Lieber Mischa“ 2011 erschien 2012 das Sachbuch „Sie können aber gut Deutsch“. 2014 folgte „Die Listensammlerin“, 2015 „Null bis Unendlich“ und 2017 ihr Coming-of-Age-Roman „Mehr schwarz als lila“ (nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis). 2019 wurde ihr Theaterstück „Everydays Life with Monstergirls“ uraufgeführt, 2020 feiert die von ihr dramatisierte Fassung ihres Romans „Mehr schwarz als lila“ Premiere. Nach „Wer wir sind“ (2021) folgte 2024 die Poetikvorlesung „Ich schreibe, weil ich glaube, ich bin“ und der Sammelband „Trotzdem sprechen“. 2026 erschienen „Alle meine Mütter“ und der Gesprächsband „Gegenwehr im Jetzt“ mit Asal Dardan und Dietmar Süß. Gorelik wurde u. a. mit dem Heinrich-Mann-Preis und dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet.