Prägend für Florian Noack, der 1990 in Brüssel geboren wurde, waren seine Studien mit Claudio Martinez-Mehner an der Musikhochschule Basel sowie die Meisterklassen mit den sokratischen Unterweisungen Ferenc Rados in Prussia Cove im englischen Cornwall. Noack gewann zahlreiche Preise – darunter den des Internationalen Rachmaninow- und des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs sowie den Internationalen Klavierwettbewerb Köln.
Einladungen aus aller Welt lassen ihn auf Festivals und in Konzerthallen auftreten und ermöglichen ihm die Zusammenarbeit mit zahlreichen Kollegen, Orchestern und Dirigenten. Großen Anklang fanden Florians bisher sechs CD-Einspielungen mit verschiedenen, meist ungewöhnlichen Repertoirestücken und eigenen Klavierbearbeitungen.
Im Jahr 2016 stieß er zum Fratres Trio – mit dem Violinisten Fedor Rudin (Konzertmeister der Wiener Philharmoniker) und dem Saxofonisten Hayrapet Arakelyan. Ein besonderes Interesse dieser Formation gilt dem seit den 1920er-Jahren entwickelten Repertoire, in dem sich die Welt der Klassik und die des Jazz begegnen.